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Programm zur Förderung der Wirtschaft durch Zuschüsse an zurückkehrende Fach- und Führungskräfte (RF)

Ziel

Im Rahmen dieses Programms werden in Deutschland lebende Fach- und Führungskräfte für entwicklungspolitisch wichtige Stellen in ihre Herkunftsländer an Institutionen auf deren Antrag vermittelt.

Zielgruppe

Es werden Staatsangehörige aus Entwicklungsländern gefördert, die in Deutschland ihren erlaubten Aufenthalt haben und hier in ihrem Beruf eine mehrjährige (mindestens 2 Jahre) praktische Berufserfahrung als Fach- und Führungskraft in dem Bereich aufweisen, in dem sie dann auch im Rückkehrland tätig werden müssen.

Die fachliche Eignung ist durch Ausbildungsabschlüsse oder die erfolgreiche Teilnahme an beruflichen Aus- und Weiterbildungsgängen nachzuweisen. Das Qualifikationsniveau muß oberhalb des Facharbeiterniveaus liegen.

Inhalt

Fachkräfte werden vorrangig in entwicklungspolitisch wichtige Bereiche vermittelt, wie gewerbliche Berufsausbildung, wirtschaftliche und soziale Infrastruktur, Privatwirtschaft, Umweltschutz, Land- und Forstwirtschaft, Energieversorgung sowie Fortbildung in den genannten Sektoren.

Die Fachkräfte schließen einen Arbeitsvertrag mit dem Arbeitgeber in ihrem Heimatland ab. Sie sind diesem als dessen Angestellte fachlich und arbeitsrechtlich verantwortlich.

Leistungen

Die Fachkräfte erhalten in der Regel über einen Zeitraum von 2 Jahren zum ortsüblichen Gehalt des einheimischen Arbeitgebers einen Gehaltszuschuß, Zuschüsse zu den Reise- und Transportkosten, einen Wiedereingliederungszuschuß sowie sonstige Nebenleistungen.

Bewerbungsverfahren

Anträge sind an die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) zu stellen. Bei Interesse an einer Beschäftigung einer aus Deutschland zurückkehrenden Fachkraft können sich staatliche und halbstaatliche Einrichtungen, regionale Organisationen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und privatwirtschaftliche Unternehmen in einem Entwicklungsland direkt mit der ZAV oder der deutschen Botschaft in ihrem Land in Verbindung setzen.

Rückkehrinteressierte sollten ein Bewerbungsformular bei der ZAV anfordern und sich nach den aktuellen Bedingungen erkundigen, da sich das Programm z.Zt. in Überarbeitung befindet. Rückkehrinteressierte, die die Voraussetzungen erfüllen, können dann ihre Bewerbungsunterlagen an die ZAV senden. Die Bewerbungsunterlagen müssen u.a. einen aussagekräftigen tabellarischen Lebenslauf sowie die Kopien von Ausbildungsabschlüssen, Arbeitszeugnissen und Aufenthaltsnachweisen umfassen.

Durchführung

Das RF-Programm wird von der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) im Rahmen ihrer Arbeitsgemeinschaft Centrum für Internationale Migration und Entwicklung (CIM) aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt.